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Firmenprofil

ican films gmbh ist eine 2002 in Zürich gegründete Produktions- und Vertriebsfirma, die ihren Schwerpunkt auf internationale Dokumentarfilme legt. Geschäftsführerin ist die Regisseurin und Produzentin Mirjam von Arx. “Wir wollen mit unseren Filmen einen ungewohnten Blick auf die Welt werfen und greifen Themen auf, die verblüffen, berühren und auch provozieren dürfen.” So löste etwa der jüngste Kino-Dokumentarfilm Sieben Mulden und eine Leiche kontroverse Reaktionen und ein riesiges Medienecho aus, weil Regisseur Thomas Haemmerli im Film die Aufmerksamkeit auf Tabuthemen wie den Tod in der Familie oder das Phänomen der «Messies» richtet.

Der Weg ins Filmbusiness begann für Mirjam von Arx 1992: Damals begleitete sie den Schweizer Sänger Polo Hofer und seine SchmetterBand auf einem musikalischen Roadtrip von Memphis nach New Orleans. Der Film Bluesiana fand seine Weiterführung fünf Jahre später mit abXang, einer filmischen Hommage an Polo und dessen Band, die zur ersten Kinoproduktion von bislang vier Langfilmen von ican films wurde.

2005 folgt in Koproduktion mit Condor Films ein Fernsehdokumentarfilm über Roger Federer (Replay) sowie der Kinodokumentarfilm Building the Gherkin, dessen Weltrechte im Besitz von ican films sind. Der mit dem FIFA-Award (Int. Arts Film Festival Montréal) ausgezeichnete Architekturfilm dokumentiert die viereinhalbjährigen Planungs- und Konstruktionsphase von Norman Fosters kontroversen Wahrzeichen in London und war die erste Langzeitstudie, die von Arx realisierte.

Aufgrund des grossen internationalen Erfolges von Building the Gherkin im Kino, im Fernsehen und an Festivals lancierte ican films 2007 eine eigene Abteilung für filmische Langzeitbegleitungen. Zur Zeit verhandelt ican films mit verschiedenen renommierten Architekten und Bauherren betreffend der Realisation von filmischen Dokumentationen derer herausragenden Bauvorhaben.

Seien es rockende Nationalhelden, Sportlegenden oder architektonische Wahrzeichen, ican films wagt mit ihren Produktionen den Blick hinter die Fassaden von Ikonen – und vergisst dabei nie, dass die grossen Geschichten manchmal auch im Wohnzimmer der eigenen Mutter begraben liegen.