«Fosters drittes Auge» nannte die Neue Zürcher Zeitung Regisseurin Mirjam von Arx, als ihr zweiter Kinofilm Building the Gherkin 2005/2006 in den Schweizer, den deutschen und den englischen Kinos gezeigt und am International Festival of Films on Art (FIFA) 2006 in Montréal ausgezeichnet wurde.
Dieser Film dokumentiert die Entstehung des neuen Firmensitzes der Swiss Re in London und begleitet während viereinhalb Jahren das kontrovers diskutierte Projekt des Stararchitekten Norman Foster. Von Arx erkennt von Anfang an das dramatische Potential, das sich aus der Ausgangsituation ergibt: Mit Lord Foster, der Geschäftsleitung der Swiss Re und der Stadt London sind drei Parteien involviert, die mit unterschiedlichen Interessen etwas Aussergewöhnliches erreichen und bauen wollen: das erste Hochhaus in der City von London seit 30 Jahren.
Die konfliktreiche, aber kreative Grundsituation gibt Building the Gherkin eine menschliche Dimension, die nicht nur Architekturfans ins Kino und vor den Fernseher lockte. Die englische Times schrieb: «Was (den Film) so packend macht, ist, dass der Prozess von innen her betrachtet wird. Von Arx muss eine überzeugende junge Frau sein, denn sie scheint den Weg in die Flüsterdistanz bei Schlüsselentscheidungen und in jedem Moment von Schmerz und Begeisterung gefunden zu haben».
Der grosse internationale Erfolg des Filmes, der in der Folge von über zehn internationalen Fernsehstationen ausgestrahlt und an zahlreichen Festivals gezeigt wurde, wird zum Wegbereiter für weitere architektonische Langzeitprojekte und Beratermandate.
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